Logopädische Praxen Liane Fröbel
Logopädische Praxen Liane Fröbel

FAQ

An wen kann ich mich bei sprachlichen Problemen wenden?

Beim Auftreten einer sprachlichen oder stimmlichen Störung oder Auffälligkeit gehen Sie zunächst zu einem Facharzt vor Ort (Kinderarzt, HNO-Arzt, Neurologe, Internist, Phoniater). Wenn Ihr Arzt eine logopädische Störung feststellt, erhalten Sie von ihm ein Rezept.

Bitte beachten Sie: Da das vom Arzt ausgestellte Rezept bis zur ersten Behandlung nur zwei Wochen gültig ist, holen Sie dieses bitte erst kurz vor dem ersten Behandlungstermin ab.

Wer übernimmt die Kosten für eine sprachtherapeutische Behandlung?

Die Logopädie ist als Heilmittel Bestandteil der medizinischen Grundversorgung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre übernimmt die Krankenkasse alle anfallenden Kosten.

Patienten über 18 Jahre müssen pro Rezept einen Anteil von 10% + 10.-€ Rezeptgebühr leisten.

Privat versicherte Patienten sollten sich ebenfalls eine Rezept ausstellen lassen und sich zur Klärung der Kostenübernahme mit der jeweiligen Krankenkasse in Verbindung setzen.

Wie lange dauert eine logopädische Behandlung?

Zur Dauer der jeweiligen Therapie können wir keine pauschalen Aussagen treffen.

Dies ist abhängig von:

  • welche logopädischen Störungen oder Auffälligkeiten liegen vor
  • wie hoch ist die Ausprägung der Störungen
  • Welche weiteren Störungen wie z.B. geistiger Behinderung liegen vor
  • der Motivation und Einsatzbereitschaft des Patienten
  • der Mitarbeit und Bereitschaft (bei Kindern auch die der Eltern) zum häuslichen Üben
  • Dem Alter und der Einsicht in die Wichtigkeit der Behandlung bei Kindern als auch bei Erwachsenen (z.B.bei Schlaganfall-Patienten)

Was passiert bei einer logopädischen Behandlung?

Diagnostik

  • Erstgespräch mit Fragen zu den Problemen und gezielte Tests zur Einschätzung der Schwierigkeiten
  • Feststellung der Diagnose in Zusammenarbeit mit dem Arzt
Beratung
  • individuelle Hilfestellungen zu der jeweiligen Störung
  • Informationen zu der Problematik und dem Umgang damit
Therapie
  • individuelle Therapieplanung und -durchführung
  • spielerisches Vermitteln der notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten bei Kindern

Ggf. Ergänzung der logopädischen Therapie durch Zusammenarbeit mit allen am Behandlungserfolg Beteiligten wie Eltern, Erziehern, Lehrern.

Ab wann kann mit einer logopädischen Therapie begonnen werden?

Abhängig von den Symptomen kann bereits ab dem 6. Lebensmonat mit einer logopädischen Therapie begonnen werden.

In den meisten Fällen beginnt eine logopädische Behandlung allerdings erst ab dem dritten Lebensjahr.

Mein Kind stottert plötzlich - Warum?

Aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen, die das Stottern verursachen können (z.B. psychische Hintergründe, allgemeine Sprachentwicklungsauffälligkeiten, organische, anlagebedingte oder umweltbedingte Ursachen) gibt es für die Behandlung des Stotterns zahlreiche und vor allem individuelle Therapieansätze.

Nicht zu unterschätzen ist hierbei die Unterstützung der logopädischen Behandlung durch die Eltern, Familie und Freunde.

Bei vielen Kindern treten zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr im Rahmen der normalen Sprach- und Sprechentwicklung Redeunflüssigkeiten auf.

Dabei kommt es meistens zum Wiederholen von Silben, Wörtern oder Satzteilen oder um Dehnungen von Lauten oder Pausen.

Entwicklungsbedingter Redeunflüssigkeiten können zahlreiche unterschiedliche Ursachen haben:

  • die Reifung des zentralen Nervensystems, das für die Koordination der sehr komplizierten Bewegungsabläufe beim Sprechen notwendig ist, ist noch nicht abgeschlossen
  • Das Denken und Sprechen ist noch nicht vollständig ausgebildet
  • eine Phase gefühlsmäßiger Unsicherheit zu den Bezugspersonen, Schwierigkeiten in den Beziehungen zur Umwelt oder tieferliegende seelische Probleme liegen vor.

In den meisten Fällen klingen diese sprachlichen Unflüssigkeiten nach einer Durchgangsphase von alleine ab, wobei sich angemessene Verhaltensweisen der Menschen in der direkten Umgebung in den meisten Fällen positiv auswirken.

Bei einigen Kindern entwickelt sich aus diesen Unflüssigkeiten jedoch ein beginnendes oder bleibendes Stottern. Bei einigen Kindern tritt auch erst nach vollendeter Sprachentwicklung plötzlich Stottern auf, das folgende Kennzeichen aufweisen kann:

  • Wiederholung von Lauten, Silben oder Worten
  • Stocken, Pressen oder Dehnen beim Sprechvorgang
  • Abbrechen von Sätzen
  • Anspannung beim Sprechen
  • Mitbewegen von Gesichtspartien oder Körperteilen
  • Atemstörungen
  • Vermeiden von bestimmten Lauten, Wörtern oder Silben

In diesen Fällen ist eine logopädische Behandlung sinnvoll.

Was sind Sprachstörungen?

Sie treten z.B. nach Verletzungen des Gehirns durch einen Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma oder eine Sauerstoffunterversorgung unter Anderem in Form von Schwierigkeiten bei der Wortfindung oder bei der Sprachverständigung auf.

Bei Kindern können sie können in Folge einer verzögerten Sprachentwicklung, als Teil einer Behinderung, bei Mehrsprachigkeit oder auf Grund einer Hörminderung auftreten.

Ebenfalls sind sie in einigen Fällen die Ursache für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Was sind Sprechstörungen?

Beeinträchtigungen der Aussprache, wie z.B. Lispeln, Näseln, die u.A. durch Gesichts- und Zungenlähmungen verursacht werden können. Auch Störungen des Redeflusses wie z.B. Stottern oder Poltern bei Erwachsenen und Kindern werden darunter verstanden.

Was sind Schluckstörungen?

Das sind Beeinträchtigungen der Nahrungsaufnahme durch unterschiedliche Ursachen im Säuglings-, Kindes- oder Erwachsenenalter mit oft schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen.

Was sind Stimmstörungen?

Sie können in Folge von stimmlicher Fehlbelastung oder nach Operationen im Halsbereich auftreten.

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Liane Fröbel - Staatl. anerkannte Logopädin - Mitglied im dbl - Bundesverband für Logopädie e.V. Stand 27.10.2017